Dubai 2003

Saturday, August 05, 2006


Freitag, 3. Oktober 2003

Wie jeden Morgen klingelt bei uns der Wecker um 08.30 Uhr. Wir wuschen uns und gingen zum Morgenbuffet, wo wir jeden Morgen verwöhnt werden. Als wir dann später auf unserem Zimmer alles in die Rucksäcke gepackt hatten, was wir für den Tag brauchen, machten wir uns auf den Weg zur Oase Al ain. Al Ain liegt ca. 170km von Sharjah Richtung Oman entfernt. Die Oase befindet sich Mitten im Landesinnern in der Wüste. Auf dem Weg unterhielten wir uns über Gott und die Welt und amüsierten uns prächtig bei den Frauengesprächen.

In Al Ain angekommen fuhren wir direkt auf einen Souk zu. Wir stiegen aus und freuten uns auf die bevorstehende Shoppingtour. Unsere Freude war von kurzer Dauer. Schon bald waren wir nämlich damit beschäftigt, so schnell wie möglich ein WC zu finden. Wars wohl der Orangen- oder der Ananassaft am Morgen, der uns jetzt das Leben schwer macht? Ohne Erfolg und schon fast verzeweifelt stiegen wir in unser Auto. Jetzt klapperten wir Hotels und Restaurants ab und wurden schliesslich in einem Shopping Center fündig. Nach dem wohltuenden Örtchen und dem Halt setzten wir unsere Shoppingtour fort. Wir besuchten einen Aussichtspunkt, wo wir wunderbare Fotos schiessen konnten, besuchten eine Kamelrennbahn, welche leider nicht mehr genutzt wird, aufgrund unserer Beurteilung des Zustands und nahmen uns vor, die Badeoase zu finden, welche in den Büchern interessant und eindrucksvoll beschrieben ist. Doch leider auch hier Fehlanzeige: die Oase ist ein Ferienlager für Einheimische mit grossem Spielplatz, Tennisplatz, Bootsvermietung (für einen künstlich angelegten Fluss in Mini-Format) und einem Hallenbad!!!

Müde und erschöpft von den Strapazen und Inspirationen machten wir uns auf den Heimweg. Unterwegs erlebten wir wieder einmal einen unvergesslichen Sonnenuntergang und freuten uns auf das bevorstehende Event im Hotel. China hatte das Hotel heute als Thema und da gab es logischerweise chinesisch als Abendessen. Mit grossem Hunger stürzte wir ins Hoteleigene Restaurant zahlten je 50 Dirham (ca. 25 Fr.) und machten uns ans Buffet. Enttäuscht mussten wir feststellen, dass ausser der Dekoration auf den Tischen praktisch nichts chinesisch war. Keine Frühlichsrollen, keine Nudeln und chicken und Gemüse und auch keine fritierten Glacen waren zu finden. Stattdessen assen wir etwas ähnliches wie "Zürigschnätzletes", Reis, Schnüre (sollten warscheinlich Nudeln sein), Sweet-souer Fisch, Sojagemüse, Pink-farbige Glace, Gelatinencake und sonstige trockene Kuchen.